1. Tägliche Inspektion
1. Aussehensprüfung
Überprüfen Sie täglich das Aussehen des Behälters, um zu prüfen, ob Verformung, Korrosion, Verschleiß, Risse usw. vorliegen. Konzentrieren Sie sich auf Zylinder, Kopf, Rohr, Flansch und andere Teile, die anfällig für Probleme sind. Wenn beispielsweise Rost auf der Oberfläche des Behälters festgestellt wird, kann dies ein frühes Anzeichen von Korrosion sein und der Grad der Korrosion muss weiter beurteilt werden.
Prüfen Sie, ob die Lackierung des Behälters intakt ist. Der Lack wirkt nicht nur korrosionsschützend, sondern spiegelt auch den Nutzungszustand des Behälters wider. Wenn sich die Farbe ablöst, kann dies ein Hinweis darauf sein, dass ein Problem mit der Oberfläche des Behälters vorliegt oder dieser schon einmal einer äußeren Kraft ausgesetzt war.
2. Verbindungsprüfung
Überprüfen Sie die Dichtheit der Verbindungsteile zwischen Rohr und Rohrleitung, Ventil usw. Überprüfen Sie, ob an der Flanschverbindung Undichtigkeiten vorliegen. Sie können anhand der Beobachtung, ob Medium austritt, oder anhand des Riechens beurteilen, ob ein besonderer Geruch vorliegt. Wenn eine Undichtigkeit festgestellt wird, ziehen Sie die Schrauben fest oder tauschen Sie die Dichtung rechtzeitig aus.
Überprüfen Sie, ob der Öffnungs- und Schließzustand des Ventils normal ist, ob der Betrieb des Ventils flexibel ist, und stellen Sie sicher, dass das Ventil normal funktionieren kann. Überprüfen Sie bei manuellen Ventilen, ob das Handrad intakt ist und ob es Beschädigungen aufweist oder festsitzt.
3. Überwachung der Betriebsparameter
Achten Sie genau auf Betriebsparameter wie Druck und Temperatur, um sicherzustellen, dass diese innerhalb des angegebenen Betriebsbereichs liegen. Die Echtzeitüberwachung erfolgt über das am Behälter installierte Manometer und Thermometer. Wenn ungewöhnliche Druck- oder Temperaturschwankungen festgestellt werden, ermitteln Sie die Ursache und beheben Sie diese rechtzeitig. Beispielsweise kann ein plötzlicher Druckanstieg durch eine Rohrverstopfung oder eine außer Kontrolle geratene innere Reaktion verursacht werden.
Bei Lagerbehältern muss außerdem auf Veränderungen des Flüssigkeitsspiegels geachtet werden, um zu verhindern, dass der Flüssigkeitsstand zu hoch oder zu niedrig ist. Ein zu hoher Flüssigkeitsstand kann dazu führen, dass der Behälter überfüllt wird und ein Sicherheitsunfall verursacht wird. Ein zu niedriger Flüssigkeitsstand kann den nachfolgenden Produktionsprozess oder den normalen Betrieb der Anlage beeinträchtigen.
II. Regelmäßige Wartung
1. Monatliche Wartung
Inspektion der Sicherheitsvorrichtungen
Prüfen Sie, ob sich das Sicherheitsventil normal öffnen und schließen lässt und ob sein Startdruck und Rücklaufdruck innerhalb des angegebenen Bereichs liegen. Die Funktion des Sicherheitsventils kann durch manuelle Prüfung (sofern zulässig) überprüft werden.
Überprüfen Sie, ob das Erscheinungsbild der Berstscheibe beschädigt ist, z. B. Kratzer, Verformungen usw. Die Berstscheibe ist eine einmalige Sicherheitsvorrichtung. Wenn festgestellt wird, dass die Berstscheibe beschädigt ist oder ihre Lebensdauer erreicht hat, sollte sie rechtzeitig ausgetauscht werden.
Überprüfen Sie die Genauigkeit des Manometers und des Thermometers, um sicherzustellen, dass ihre Messwerte zuverlässig sind. Wenn sich herausstellt, dass der Fehler des Manometers oder Thermometers außerhalb des zulässigen Bereichs liegt, sollte es kalibriert oder ersetzt werden.
Wartung der Schmierung (falls zutreffend)
Überprüfen Sie bei Druckbehältern mit beweglichen Teilen (z. B. dem Ventilschaft einiger Ventile) den Ölstand und die Ölqualität des Schmieröls. Wenn der Ölstand zu niedrig ist, fügen Sie eine entsprechende Menge Schmieröl hinzu; Wenn sich die Ölqualität verschlechtert, weil sie beispielsweise Verunreinigungen enthält oder sich verschlechtert hat, sollte das Schmieröl rechtzeitig ausgetauscht werden.
2. Vierteljährliche Wartung
Interne Inspektion (Teilbehälter)
Bei Druckbehältern, die intern inspiziert werden können, wird vierteljährlich eine interne Inspektion durchgeführt. Mit Werkzeugen wie Endoskopen können Sie die Innenfläche des Behälters auf Korrosion und Verschleiß prüfen und prüfen, ob die Innenkomponenten (z. B. Rührwerke usw.) locker, deformiert oder beschädigt sind.
Reinigen Sie den Behälter von Schmutz, Verunreinigungen usw., um zu verhindern, dass diese den Behälter korrodieren oder den normalen Betrieb der internen Komponenten beeinträchtigen.
Inspektion der elektrischen Anlage (Elektrocontainer)
Überprüfen Sie bei elektrisch gesteuerten Druckbehältern den Isolationswiderstand des elektrischen Systems, ob die Kabelverbindung fest ist und ob die elektrischen Komponenten wie Schütze ordnungsgemäß funktionieren. Ein zu niedriger Isolationswiderstand kann zu Leckunfällen führen, und lose Kabelverbindungen können zu Stromausfällen führen, die den normalen Betrieb des Containers beeinträchtigen.
3. Jährliche Wartung
Zerstörungsfreie Prüfung
Führen Sie einmal im Jahr eine umfassende zerstörungsfreie Prüfung durch, z. B. mithilfe einer Röntgenprüfung (RT), einer Ultraschallprüfung (UT), einer Magnetpulverprüfung (MT) oder einer Eindringprüfung (PT), um wichtige Teile des Behälters wie Zylinder, Kopf, und schweißen. Überprüfen Sie, ob interne Mängel wie Risse, Poren usw. vorliegen, um mögliche Sicherheitsrisiken rechtzeitig zu erkennen.
Bewerten Sie anhand der Ergebnisse der zerstörungsfreien Prüfung die festgestellten Mängel und ergreifen Sie entsprechende Reparaturmaßnahmen für reparierbare Mängel, z. B. Reparaturschweißen (für Fälle, die die Reparaturschweißbedingungen erfüllen); Bei Mängeln, die nicht repariert werden können oder die Sicherheit des Containers ernsthaft beeinträchtigen, sollten Sie eine Verschrottung in Betracht ziehen.
Wandstärkenmessung
Verwenden Sie Werkzeuge wie Ultraschalldickenmessgeräte, um die Wandstärke des Behälters zu messen und die Messergebnisse mit der ursprünglichen Wandstärke oder der minimal zulässigen Wandstärke zu vergleichen. Wenn festgestellt wird, dass die Wandstärke über den angegebenen Bereich hinaus verringert wird, analysieren Sie die Gründe wie Korrosion, Verschleiß usw. und ergreifen Sie je nach Situation entsprechende Maßnahmen, wie z. B. Verstärkungsüberwachung, Reparatur oder Verschrottung.
Gesamtleistungstest
Führen Sie einen Druckfestigkeitstest und einen Versiegelungstest durch, um die Festigkeit und Versiegelung des Behälters zu testen. Bei der Druckprüfung wird im Allgemeinen ein hydraulischer Test (z. B. ein Wasserdrucktest) oder ein Luftdrucktest (unter bestimmten Bedingungen) angewendet, und der Testdruck sollte höher sein als der Auslegungsdruck des Behälters. Bei der Dichtigkeitsprüfung können Methoden wie die Luftdichtheitsprüfung eingesetzt werden, um sicherzustellen, dass der Behälter unter normalem Arbeitsdruck nicht ausläuft.
3. Wartung in besonderen Situationen
1. Wartung nach außergewöhnlichen Ereignissen
Wenn im Behälter ungewöhnliche Ereignisse wie Überdruck, Leckage, ungewöhnliche Vibrationen usw. aufgetreten sind, sollte sofort eine umfassende Inspektion und Wartung durchgeführt werden.
Überprüfen Sie nach dem Überdruckereignis, ob der Behälter eine dauerhafte Verformung aufweist, ob das Sicherheitsventil normal funktioniert, ob das Dichtungsteil undicht ist usw. Überdruck kann zu Schäden an der Struktur des Behälters führen, wie z. B. einer Ausbeulung des Zylinders oder einer Verformung des Behälters Der Kopf und die Sicherheit des Behälters müssen sorgfältig geprüft werden.
Bei Leckageereignissen ist es neben der Suche und Reparatur der Leckagestelle auch erforderlich, die Auswirkungen der Leckage auf die umgebenden Geräte und die Umgebung zu prüfen, z. B. ob sie Korrosion oder Verschmutzung verursacht. Bei ungewöhnlichen Vibrationsereignissen sollte die Ursache der Vibration überprüft werden. Die Ursache kann ein Ungleichgewicht interner Komponenten, eine übermäßige Beanspruchung von Rohrleitungen oder eine Instabilität externer Stützstrukturen sein, weshalb eine gezielte Behandlung erforderlich ist.
2. Wartung nach längerem Nichtgebrauch
Wenn der Behälter nach längerer Nichtbenutzung (z. B. mehr als 3 Monate) wieder in Betrieb genommen wird, sollte eine umfassende Inspektion und Wartung durchgeführt werden.
Überprüfen Sie das Aussehen des Behälters auf neue Korrosion, Verformung oder Beschädigung, reinigen Sie das Innere des Behälters und prüfen Sie, ob die Innenteile rostig oder beschädigt sind.
Führen Sie vor der Reaktivierung einen Druck- und Dichtheitstest durch, um sicherzustellen, dass der Behälter sicher und normal funktionieren kann.
IV. Andere Angelegenheiten, die Aufmerksamkeit erfordern
1. Qualifikation des Wartungspersonals
Personal, das die Wartung von Druckbehältern durchführt, muss eine Berufsausbildung absolvieren, über die entsprechenden Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen und über entsprechende Qualifikationszertifikate verfügen, wie z. B. Personalqualifikationszertifikate für zerstörungsfreie Prüfungen, Schweißerzertifikate usw. Insbesondere bei der Durchführung wichtiger Wartungsarbeiten (z. B. Schweißreparaturen). , zerstörungsfreie Prüfungen usw.) stellen sicher, dass die Qualifikation der Bediener den Anforderungen entspricht.
2. Wartungsaufzeichnungen
Notieren Sie die Details jeder Wartung, einschließlich Wartungsdatum, Wartungsinhalt, gefundene Probleme, ergriffene Maßnahmen und Gerätestatus nach der Wartung. Wartungsaufzeichnungen sind wichtige Daten zur Wartungshistorie von Containern, die bei der Analyse des Betriebszustands und der Fehlertrends von Containern helfen und außerdem notwendige Dokumente zur Erfüllung der Sicherheitsüberwachungsanforderungen sind.
3. Ersatzteilmanagement
Verwalten Sie die für die Wartung von Druckbehältern erforderlichen Ersatzteile angemessen, um die Qualität der Ersatzteile sicherzustellen. Für einige Verschleißteile (z. B. Dichtungen, Sicherheitsventile usw.) sollte ein bestimmter Bestand vorgehalten werden, damit sie bei Bedarf rechtzeitig ausgetauscht werden können, um Ausfallzeiten der Ausrüstung zu reduzieren.